Meine ersten Tage in Santa Barbara (2/2)

Am Montag musste ich zum ersten Mal zum College, um dort einzuchecken und einen Englisch Test zu machen. Uns wurde gesagt, dass wir uns im Laufe des Vormittags dort melden sollen und der Test dann um 13 Uhr stattfinden wird. Zum Glück bin ich mit einigen Leuten gefahren, die schon um 10 Uhr ihren Test hatten, weil ich den Weg nicht wusste, denn als ich um kurz vor 10 am International Office ankam, wurde mir gesagt, dass der Test für alle um 10 ist. Ich musste mich also total beeilen, um pünktlich zum Test zu kommen, der in einem anderen Gebäude stattfinden sollte.

Es handelt sich um ein Einstufungstest, bei dem das College herausfinden will, wie gut dein Englisch ist. Auf der Basis dieses Test werden einem dann bestimmte Kurse vorgeschlagen, um das Englisch zu verbessern. Man muss diese Kurse jedoch nicht wählen und kann die Einstufung einfach ignorieren, sodass ich mir nicht zu viele Sorgen gemacht habe.

Der Test dauerte insgesamt zwei Stunden und bestand aus einem Essay, Lese- und Grammatik Übungen. Ich fand den Test nicht schwer, konnte aber überhaupt nicht einschätzen, wie ich abschneiden würde, weil die Fragen teilweise ziemlich komisch waren.

Nach dem Test habe ich dann noch das Problem mit meinem Visum geklärt und war dann sehr froh, als ich mir darum keine Sorgen mehr machen musste.

Leider hat es an dem Tag sehr geregnet, und nachdem ich mit dem Fahrrad nach Hause gefahren bin war ich komplett nass. Ich habe auch nicht wirklich passende Kleidung für dieses Wetter eingepackt, wer rechnet schon mit so viel Regen wenn er nach Kalifornien fährt?

Der Regen hat über die Nacht auch nicht aufgehört, sondern sich in einen Sturm verwandelt. Zuerst die großen Waldbrände vor in paar Wochen Überschwemmungen – die Leute hier tun mir wirklich leid.

Ich musste heute noch einmal zum College, um mit die Ergebnisse von dem Test abzuholen. Da ich noch kein eigenes Fahrrad habe (gestern habe ich mir das einer Mitbewohnerin ausgeliehen) musste ich mit dem Bus fahren. Darüber war ich aber auch froh, denn es hat immer noch sehr stark geregnet und die Straßen standen unter Wasser.

Ich habe bei dem Test ganz gut abgeschnitten, genau weiß ich es aber nicht. Anstatt gesagt zu bekommen, wie viele Fragen wir richtig haben, wurden uns nur die Kursvorschläge gesagt. Ich glaube aber, dass die Kurse, die mir gesagt wurden, relativ fortgeschritten sind. Eigentlich ist das aber auch egal, da ich sowieso keinen Englisch-Kurs wählen möchte. Im Anschluss Daran gab es noch eine Informationsveranstaltung, in der es um die Kurswahlen ging, und danach konnten wir gratis Sandwiches essen. Die waren total lecker!

Auf der Busfahrt nach Hause bin ich dann leider an meiner Haltestelle vorbei gefahren. Da ich das zu spät gemerkt habe, habe ich dann anstatt 30 Minuten fast 1,5 Stunden gebraucht. Das war aber nicht so schlimm, da ich für heute nichts mehr geplant habe.

Morgen beginnt dann die „Wave-Week“, bei der es sich um eine Orientierungs-Woche für internationale Studenten handelt. Ich hoffe sehr, dass es aufhört zu regnen, denn ich hatte bis auf die Stadtrundfahrt noch keine Gelegenheit, mir die Gegend genauer anzuschauen und kann das hoffentlich in den nächsten Tagen nachholen.

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