Die Erste College-Woche

Die erste Woche ist  nun vorbei – das ist schon fast gruselig wie schnell die Zeit hier vergeht.

Es war für mich aber auch eine anstrengende Woche, da ich das nicht mehr so gewöhnt bin, jeden Morgen früh aufzustehen und Unterricht zu haben. Es hat mir aber auch großen Spaß gemacht.

Anders als erwartet ist es mir auch ziemlich leicht gefallen, zwei Kurse abzuwählen. Undzwar ist die Wahl auf Weight Training und DNA and Society gefallen. Die Kurse haben mir einfach am wenigsten gefallen, alle anderen waren aber sehr gut. Mein Stundenplan besteht jetzt also aus Fundamental of Drawing, Cardio Boxing, Tennis, Development of Drama und Global Problems. Ich habe in manchen Kursen schon die ersten Hausaufgaben auf – da muss ich mich auch erstmal dran gewöhnen.

Besonders begeistert bin ich vom College selbst. Der Campus ist wunderschön, und wenn ich zwischen den Kursen auf einer Wiese sitze und aufs Meer schauen kann, kann ich garnicht glauben, dass das echt ist.

Der Ausblick vom West-Campus

Der Alltag hier ist aber schon ziemlich anders als Zuhause. Es fällt mir noch nicht ganz so leicht, alleine zu leben, zu kochen, zu putzen, Wäsche zu waschen, und so weiter. Auf der anderen Seite ist es aber auch gut, dass ich hier „gezwungen werde“, all das alleine zu machen. Bisher komme ich auch ganz gut klar.

Inzwischen kenne ich mich hier in Santa Barbara auch schon ganz gut aus. Ich weiß zumindest, welche von den Straßen, die am Anfang alle gleich für mich aussahen, zum College und wieder zurück führen… Aber auch die Wege zum Einkaufen oder zur State Street finde ich mittlerweile ohne Google Maps.

Am Wochenende wurde von der Coral Group ein Beach BBQ organisiert. Es gab etwas zu Essen, wir haben Volleyball gespielt und einfach das gute Wetter genossen, denn hier sind es im Moment bis zu 26 Grad!. Es war auch eine tolle Möglichkeit, neue Leute kennenzulernen, denn obwohl man denkt, dass man schon viele kennt, sieht man immer wieder neue Gesichter.

Unser Coral Group Gruppenfoto

So schön es hier aber auch ist, langsam vermisse ich mein Zuhause. Besonders meine Familie fehlt mir sehr.  Es hilft jedoch, dass ich jetzt so viel mit dem College zu tun habe und viel mit Freunden unternehme, da bleibt fast keine Zeit mehr für Heimweh!

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