Die Höhen und Tiefen der letzten Woche

Die nächste Woche ist schon wieder vorbei, und es gibt nicht wirklich etwas spannendes neues vom College zu berichten.

Meine Kurse gefallen mir alle immer noch sehr gut. Mittlerweile bin ich mir nur nicht mehr ganz so sicher, ob es eine gute Idee war, Dienstags und Donnertags Boxen und Tennis direkt hintereinander zu wählen. Es ist wirklich sehr anstrengend, da ich von 8 bis 11 Uhr durchgehend Sport habe. Ich habe zwar 15 Minuten Pause dazwischen, währenddessen muss ich aber an das andere Ende des Colleges laufen. Beide Kurse machen aber sehr viel Spaß, deshalb kann ich das gut überstehen. Immerhin bin ich dann hoffentlich fit wenn ich nach Hause komme!

Außerdem muss ich für Development of Drama bis Donnerstag ein Stück lesen, und ich habe zwar schon versucht anzufangen, aber ich verstehe überhaupt garnichts. Es war ja schon schwierig, Dramen in der Schule auf Deutsch zu lesen, aber auf Englisch ist das noch einmal etwas ganz anderes. Trotzdem macht mir der Kurs viel Spaß und irgendwie werden ich das mit dem Lesen auch noch hinkriegen.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gab es einen sogenannten „Super Blue Blood Moon“und hier gibt fast nie Wolken am Himmel, sodass man den Mond immer sehr gut sehen kann. Meine Mitbewohner und ich sind also mitten in der Nacht aufgestanden, um uns diesen besonderen Mond anzuschauen, aber wir waren ein bisschen enttäuscht. Zwar konnte man die Mondfinsternis teilweise sehen und der Mond war auch etwas rötlich, aber längst nicht so intensiv wie auf den Bildern im Internet. Trotzdem war es gut, dass wir ihn gesehen haben, und da ich am nächsten tag erst um 12.45 Uhr am College sein musste, konnte ich auch zum Glück ausschlafen.

Mein Wochenende war leider nicht so gut, da ich im Moment etwas Heimweh habe. Wahrscheinlich habe ich gerade die aufregende Anfangsphase hinter mir gelassen und bin jetzt an einem Punkt angekommen, wo alles schon Alltag geworden ist. Aber ich vermisse meine Familie sehr. Zwar ist es toll, dass ich jederzeit mit meiner Familie über FaceTime reden kann, aber es ist einfach nicht das Selbe. Außerdem vermisse ich mein eigenes Zimmer, denn so nett meine Mitbewohner auch sind, ab und zu brauche ich etwas Zeit für mich alleine – und die gibt es hier so gut wie nie.

Ich bin mir aber sicher, dass ich meine Heimweh-Phase bald überstanden habe. Meine Mitbewohner haben auch schon gesagt, dass sie versuchen wollen, mich so gut wie möglich abzulenken.

Damit haben wir heute auch direkt angefangen, denn wir haben mit vielen Leuten zusammen den Superbowl geschaut! Eigentlich interessiere ich mich nicht wirklich für Football, und Zuhause habe ich es nie geschaut, weil ich dafür nicht so lange wach bleiben wollte. Jetzt wo ich aber in Amerika bin, war es natürlich selbstverständlich, dass ich es schaue. Und es war tatsächlich eine gute Ablenkung! Zwischendurch waren wir auch noch Pizza essen – meine erste Pizza in Amerika, kaum zu glauben oder?

Das beste am Spiel war jedoch die Halbzeit Show mit Justin Timberlake. Aber auch wenn Football für mich nicht allzu viel Sinn ergibt war es trotzdem schön, und da die meisten das Spiel nicht so genau verfolgt haben war es wirklich lustig.

Zum Schluss noch ein Bild vom Strand, denn der ist einfach zu schön!

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